Es wurde schon mal im Forum behandelt, habe es aber nicht mehr gefunden.
Und zwar...bewirkt ein Aus und Einschalten des Rechners keinen "Cold Reset". Dass heisst es kann vorkommen wenn ich den Rechner aus und dann wieder einschalte es den gleichen Effekt hat wie ein Reset. Erst wenn ich den Rechner bisschen Ruhezeit gönne, Gibt es ein "Cold Reset"
Ich kann mit SHIFT+RESET das mit dem gepatchten OS erzwingen, aber nur wenn SysCheck gesteckt ist.
Wenn ich mich recht erinnere, lag das daran,
dass der Kondensator nach dem Ausschalten noch einen Teil der Spannung hält und damit die DRAM´s ihren Inhalt teilweise noch behalten.
Habe das Phänomen bei einigen 130XE´s in der Vergangenheit mal gehabt..
dl7ukk schrieb:
spielte da nicht die Rekombination, sprich die Zeit für die Rekombination in den DRAM-Zellen eine wichtige Rolle?
dl7ukk
DRAMs gehen so ...
https://www.tecchannel.de/a/so-funktioniert-dram,401175,2 schrieb:
Der Zustand einer Zelle und damit die enthaltene digitale Information ist durch Ladungsspeicherung in einem Kondensator festgehalten
Und Dieser entlädt sich eben mal schneller oder langsamer. Ob die Rekombination hier eine Rolle spielt oder nur Leckströme, konnte ich Heute nicht endgültig klären.
.
Natuvell schrieb:
Ist das der C1, 470µF 16V ?
Dieser C1 dürfte bei Deinem Problem die geringste Rolle spielen.
Ich hoffe Euch nicht zu sehr verwirrt zu haben.
Ich denke, es ist sowieso nicht wirklich gut, Geräte immer auszuschalten, um einen Kaltstart zu verursachen ...
Hier ein paar Tipps, wie man einen Kaltstart erreicht, der auch den RAM leeren sollte:
- in BASIC:
- vor einem Reset "POKE 580,1" eingeben
- nit "B." (BYE) den Selbsttest aufrufen und dann Reset drücken
- Vom DOS Menü
- (Run Adress) und "E477" eingeben führt direkt einen Kaltstart aus
- "E478" führt zum Selbsttest, dann
Wenn der Atari mit
Burkhard schrieb:
Ich denke, es ist sowieso nicht wirklich gut, Geräte immer auszuschalten, um einen Kaltstart zu verursachen ...
wenn möglich, dann mache ich es mit SHIFT+RESET, aber nicht immer ist das gepatchte OS aktiv.
Burkhard schrieb:
Hier ein paar Tipps, wie man einen Kaltstart erreicht, der auch den RAM leeren sollte:
- in BASIC:
- vor einem Reset "POKE 580,1" eingeben
- nit "B." (BYE) den Selbsttest aufrufen und dann Reset drücken
- Vom DOS Menü
- (Run Adress) und "E477" eingeben führt direkt einen Kaltstart aus
- "E478" führt zum Selbsttest, dann
Wenn der Atari mit
Gute Tipps, nicht immer habe ich die Möglichkeit irgendwas einzugeben.
Ich probiere das mal mit dem C1, schaden kann es nicht. Dabei kann ich gleich noch den 5V Patch für das Syscheck machen
Have you RAM chips placed on sockets? If yes, change one chip to another one e.g. with higher access time or from other family. Should help 🙂
Haben Sie RAM-Chips auf Sockeln platziert? Wenn ja, tauschen Sie einen Chip gegen einen anderen aus, z. mit höherer Zugriffszeit oder aus einer anderen Familie. Soll helfen 🙂
Regards,
pancio
pancio https://systemembedded.eu PTODT / A.B.B.U.C. Member
DjayBee schrieb:
... und wenn du nach E478 springst, erwarte ich einen sauberen Absturz.
E471 sind Memo-Pad bzw. Selbsttest.
Ich hatte es damals mal selbst probiert und einige Ziffern probiert in der letzten Stelle! Ob dabei auch die 1 war weiß ich nicht mehr! Aber bei der "E478" ging es direkt in den Selftest! Der ließ sich anstandslos bedienen, aber bei einem Absturz würde ich fehlerhaftes Verhalten erwarten ...
auch bei einem Jump nach $E478 landet man im Selbstest. 😮 🙄 😲
Gerade im atari800 mit MyDos sowie einem realen 800XE (ohne Dos, BASIC on) mit dem Freezer geprobt.
Das hatte ich nicht erwartet ❗
Der Laie staunt, der Fachmann wundert sich und ein Huhn -nein das war ja was Anderes-
Sicherlich ist der Atari mit KI gesegnet. Schön das es immer was zu Staunen gibt.
Die Lösung
E478: C8 INY
E479: C2 4C NOP #$4C
E47B: 8D FD 4C STA $4CFD
E47E: F7 FC INS $FC,X ;FLPTR
E480: 4C 23 F2 JMP $F223
Burkhards Sprung läßt den Atari ein paar (in diesem Moment) sinnlose Befehle abarbeiten, um dann mit JMP $F223 auch im Selbsttest zu landen. Das war's.
Burkhard schrieb:
... Aber bei der "E478" ging es direkt in den Selftest! ...
Es geht nicht direkt, sondern nur in..., in den Selbsttest. Ist aber auch egal - mir sind kaum Dinge bewußt, wo es mal notwendig sein könnte, da man mit solchen Maßnahmen meistens nur den Griff zum Hauptschalter vermeiden möchte um einen Kaltstart des Computers zu erreichen!
So, der Kondensator ist erneuert. Man kann jetzt auch mit einer Sekunde Pause ein- und ausschalten und es wird ein Kaltstart durchgeführt. Dann aber auch mal wieder nicht.
Was immer funktioniert, ist ausschalten und bis 10 zählen. Vielleicht reicht auch bis 8. 😉
Wie wurde es beim Hias OS gelöst das mit SHIFT+RESET ein Kaltstart ausgelöst wird? (Danke an Stefan aka Tigerduck der mir das gezeigt hat)
PS: Ist beim ST mit EmuTOS ja auch so. CTRL+SHIFT+ALT+DELETE ist Kaltstart
Natuvell schrieb:
So, der Kondensator ist erneuert. Man kann jetzt auch mit einer Sekunde Pause ein- und ausschalten und es wird ein Kaltstart durchgeführt. Dann aber auch mal wieder nicht.
Was immer funktioniert, ist ausschalten und bis 10 zählen. Vielleicht reicht auch bis 8. 😉
Quod erat expectandum
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Natuvell schrieb:
Wie wurde es beim Hias OS gelöst das mit SHIFT+RESET ein Kaltstart ausgelöst wird? )
Keine Ahnung. Im OS die Reset-Routine geändert ..., aber das wirst Du Dir schon gedacht haben.
Solche Kaltstart-Optionen gibt es auch in anderen OS, zB. Qmeg, SPOS ...
Natuvell schrieb:
So, der Kondensator ist erneuert. Man kann jetzt auch mit einer Sekunde Pause ein- und ausschalten und es wird ein Kaltstart durchgeführt. Dann aber auch mal wieder nicht.
Was immer funktioniert, ist ausschalten und bis 10 zählen. Vielleicht reicht auch bis 8. 😉
Irgendwelche Kondensatoren zu tauschen oder wegzulassen ändert nichts am "Problem" - das verursachen die DRAM Chips von ganz allein 🙂
Das "Problem" rührt einfach daher, daß bestimmte DRAM Chips ihren Inhalt deutlich länger halten können als andere. Faustregel (aber nicht immer zutreffend!): Alles, was aufgedruckt 150ns oder weniger Zugriffszeit hat, ist CMOS und kann deutlich länger den Inhalt erhalten als die alten NMOS RAMs. Wie gesagt, Faustregel!
Das Atari OS schreibt in der Zeropage in drei Bytes drei bestimmte Muster. Solange diese drei Muster korrekt sind (und nicht POKEY 580,1 etc. zuvor gemacht wurde...), wird immer ein Warmstart ausgeführt. Daher hat man auch den Effekt, daß z.B. ein 3-4 Sekunden Ausschalten ein sofortiges, erneutes READY bewirkt (wenn BASIC aktiv war), aber man kann keine Befehle eingeben bzw. der Interpreter hängt sich auf, egal was man eingibt. Dann ist nämlich bereits der Variablenspeicher und ggf. auch einige Pointer zerstört bzw. beinhalten Unsinn, aber die Magic-Bytes sind noch intakt. Bildschirm etc. wird bei jedem Reset eh gelöscht und auch die DL wird neu aufgebaut. Daher "sieht" man sonst nichts.
Beste Abhilfe ist hier wirklich, irgendeine der vielen gepatchten Betriebssystem zu wenden, die einen Kaltstart via Shift o.ä.. supporten. Ich habe in all meinen Rechnern seit Ewigkeiten das normale Rev.2 XL OS mit den Hias-Highspeed-Patch drin, der ein Kaltstart via SHIFT erlaubt. Das ist nahezu 99,9% kompatibel, mit Ausnahme von 1-2 Exoten hatte ich bisher nichts, was damit nicht lief. Denn ständiges kurzes Ein-/Ausschalten, wie Erhard schon erwähnte, ist pures Gift für 40 Jahre alte Chips...
Grüße, Jürgen
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OT on
An alle, die mir hier wegen genauerer "Einsprungadressen" widersprechen bzw. ...sprochen haben, eine kurze Erklärung: ich bin über die dokumentierte "innere Materie" der XL/XE wenig betraut. Einzig der Sprungbefehl für den direkten Kaltstart aus DOS war zum DOS 3 als "'Run at adress: $E477 ...' führt zum Kaltstart" dokumentiert. Allerdings habe ich DOS 3 nicht lange angewendet ...
Durch Herumprobieren ... aber das habe ich ja schon erwähnt ...
OT off ...